Über 1.000 Anmeldungen für „Jugend forscht“ in Ba-Wü

Bildung & Wissen // Artikel vom 16.12.2020

Für den „Jugend forscht“-Wettbewerb 2021 in Baden-Württemberg gingen verteilt auf 587 Projekte 1.067 Anmeldungen ein.

Damit liegt man bundesweit bei der Teilnehmerzahl an dritter Stelle. Es ist auch für Wettbewerbsprojekte an Schulen kein leichtes Jahr: Als Folge der Corona-Pandemie haben viele Lehrkräfte eine erhöhte Arbeitsbelastung und Arbeitsgemeinschaften oder außerschulische Wettbewerbsprojekte konnten oft nur schwer betreut werden. Zudem sind aus Hygiene- und Sicherheitsgründen viele Schülerforschungszentren derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Dennoch gab es in Baden-Württemberg 1.067 Anmeldungen zur 56. Wettbewerbsrunde des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“, dessen Bundesfinale vom 27. bis 30.5. in der Experimenta Heilbronn stattfindet. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Anmeldezahlen damit um 25,7 Prozent.

Mit 84 gemeldeten Projekten liegt die Region Südbaden an erster Stelle der Wettbewerbseinreichungen in Baden-Württemberg, gefolgt von den Regionen Ulm mit 80 und Mittlerer Neckar mit 79 Projekten. Bei den Anmeldungen stieg der Mädchenanteil im Südwesten Deutschlands von 34,8 Prozent im Vorjahr auf 36,1 Prozent für den „Jugend forscht“-Wettbewerb 2021. Besonders beliebt sind bei den Schülerinnen die Fachgebiete Biologie und Chemie, bei denen der Mädchenanteil bei 54 und 52 Prozent liegt. Auf Platz drei der Beliebtheit folgen bei den Forscherinnen Projekte aus dem Bereich Arbeitswelt. Bei den Jungen stehen die Fachgebiete Technik mit 187 Teilnehmern, Biologie (106 Teilnehmer) und Arbeitswelt mit 101 Anmeldungen in der Gunst ganz vorne. -ps/pat

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