Vom Welpen bis zum Senior: Welches Futter brauchen Hunde in den verschiedenen Lebensphasen?

Bildung & Wissen // Artikel vom 12.04.2024

Hundefutter (Foto: Ayla Verschueren/unsplash.com)

INKA Auszeichnung

Das Verständnis ihrer Herrchen und Frauchen für eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung für ein langes und gesundes Leben unserer vierbeinigen Begleiter.

Die Ernährungsbedürfnisse von Hunden können jedoch ebenso vielfältig sein wie die Rassen selbst. In diesem Artikel soll daher erklärt werden, welches Futter Hunde in ihren verschiedenen Lebensphasen benötigen – vom Welpen bis zum Senior.

Für ein gutes Wachstum: Welpenfutter

In den ersten Lebensmonaten sind Welpen verspielte Energiebündel, deren Ernährungsbedürfnisse stark von denen ausgewachsener Hunde abweichen. Die Ernährung in dieser kritischen Phase legt nämlich den Grundstein für ein robustes Immunsystem und ein gesundes Wachstum. Speziell formulierte Welpennahrung, wie sie auch unter hundefutter-vital.com erhältlich ist, ist reicher an essenziellen Nährstoffen, Fetten, Eiweiß und Vitaminen, um den hohen Energiebedarf und die schnelle Entwicklung von Knochen und Organen zu unterstützen.

Allerdings gibt es viele Kontroversen bei dem Thema, vor allem rund um die Frage, wie lange ein Hund als Welpe gilt und Welpenfutter erhalten sollte. Die Antwort hängt stark von der jeweiligen Rasse ab: Kleinere Rassen erreichen ihre volle Größe üblicherweise schneller und können somit früher auf Erwachsenennahrung umgestellt werden, während größere Rassen mit einem langsameren Wachstum länger Welpenfutter erhalten sollten.

Der Wendepunkt: Umstellung auf Erwachsenennahrung

Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensmonat vollzieht sich für die meisten Hunde der Übergang zur Nahrung für ausgewachsene Tiere. Bei dieser Umstellung spielt das Fingerspitzengefühl eine große Rolle. Eine abrupte Ernährungsumstellung kann zu Magen-Darm-Problemen führen. Daher empfehlen Experten einen schrittweisen Übergang, bei dem das Welpenfutter über einen Zeitraum von sieben bis zehn Tagen sukzessive durch Erwachsenennahrung ersetzt wird.

Die Ernährung ausgewachsener Hunde sollte dann ihrer Größe, Rasse, ihrem Energiebedarf und ihrem Gesundheitszustand entsprechen. Auch die Lebensgewohnheiten spielen eine bedeutende Rolle: Ein aktiver Jagdhund benötigt bspw. eine kalorienreichere Futterversorgung als ein Stadthund, der größtenteils in der Wohnung lebt.

Gesundheitsbewusst essen: Spezielle Ernährungsbedürfnisse

Mit zunehmender Reife können Hunde zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen neigen, die durch ihre Ernährung entweder gemildert oder verschärft werden können. Übergewicht ist ein verbreitetes Phänomen und erhöht das Risiko für Diabetes, Gelenkprobleme und andere ernst zu nehmende Krankheiten.

Eine nährstoffreiche, aber kalorienarme Ernährung kann hier Abhilfe schaffen. Es wird auch empfohlen, die Mahlzeiten über den Tag zu verteilen, um den Stoffwechsel zu fördern. Weiterhin können Zusätze wie Omega-3-Fettsäuren, Glucosamin und Chondroitin helfen, die Vitalität der Gelenke zu unterstützen und entzündlichen Prozessen entgegenzuwirken.

Alternde Helden: Die Senioren-Diät

Ab dem siebten bis zum zehnten Lebensjahr – je nach Rasse – gelten Hunde als Senioren. In diesem Stadium verringert sich der Energiebedarf noch weiter, da der Metabolismus verlangsamt ist und die körperliche Aktivität abnimmt. Seniorenfutter zeichnet sich dementsprechend durch einen reduzierten Fett- und Kaloriengehalt aus und ist reich an Fasern, die eine gute Verdauung unterstützen. Auch chronische Erkrankungen wie Herzleiden oder Nierenprobleme können die Ernährungsbedürfnisse verändern. Veterinärmediziner können hierfür spezielle Diäten empfehlen, die auf die Unterstützung der betroffenen Organe abzielen.

Eine bewusste Ernährung ist wichtig

Die Auswahl an Hundefutter im Handel ist erdrückend. Bei der Wahl des Futters ist es wichtig, nicht nur die Lebensphase, sondern auch die individuellen Bedürfnisse des Hundes im Auge zu behalten. Die Qualität der Inhaltsstoffe, sowie deren Herkunft und Verarbeitung spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Zusammenfassend kann man sagen, dass eine bewusste Ernährung über den gesamten Lebensweg eines Hundes hinweg eine vorausschauende und liebevolle Weise ist, die Gesundheit und Zufriedenheit des tierischen Weggefährten zu erhalten. Bei Unsicherheiten bezüglich der Ernährung oder des Gesundheitszustandes des Hundes ist die Konsultation eines Tierarztes oder eines Ernährungsexperten für Haustiere immer ratsam.

Ein Hund ist nicht nur ein Haustier, sondern ein Familienmitglied, ein treuer Gefährte, der seine BesitzerInnen über einen signifikanten Teil ihres Lebens begleitet. Die Investition in eine altersgerechte und bedürfnisorientierte Ernährung zahlt sich somit nicht nur in Jahren, sondern auch in unzähligen Momenten der Freude und Zuneigung aus.

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