39. Händel-Festspiele

Bühne & Klassik // Artikel vom 20.02.2016

Auch neben der alljährlich neuen Händel-Oper – in diesem Jahr „Arminio“ – bietet das Barockfestival ein abwechslungsreiches Programm.

Countertenor Valer Sabadus kommt nicht nur mit einer Wiederaufnahme der Oper „Teseo“ nach Karlsruhe zurück (Sa, 20.2., 15 Uhr + Mi, 24.2., 19 Uhr + Sa, 27.2., 19 Uhr, Badisches Staatstheater, Großes Haus), der Rumäne gestaltet auch einen Solo-Abend mit Liedern von John Dowland, begleitet von Axel Wolf an der Laute (Fr, 26.2., 20 Uhr, Christuskirche). Auch Franco Fagioli lässt sich nach „Riccardo Primo“ wieder hören und gibt ein Arien-Galakonzert mit „Arminio“-Dirigent George Petrou und dessen Ensemble „Armonia Atenea“ (Mo, 22.2., 20 Uhr, Großes Haus). Wie jedes Jahr sind die Deutschen Händel-Solisten zu Gast – zunächst mit einem Kammerkonzert (Di, 16.2., 20 Uhr, Staatstheater, Kleines Haus), dann auch in großer Besetzung beim 3. Sonderkonzert mit Orchestermusik von Rameau und Händel sowie der Mezzosopranistin Ann Hallenberg (Do, 25.2., 19 Uhr, Großes Haus).

Der Geiger und Dirigent Stefano Montanari bestreitet mit der Badischen Staatskapelle und Kompositionen von Händel, Vivaldi und Mozart das 5. Sinfoniekonzert (So, 28.2., 11 Uhr + Mo, 29.2., 20 Uhr, Großes Haus) und die Händel-Gesellschaft Karlsruhe ermöglicht jungen Talenten ein Podium beim Konzert zum Händel-Jugendpreis (So, 21.2., 11 Uhr, Kleines Haus). Künstlerinnen und Festivalmacher kommen bei der Live-Sendung SWR2 Cluster aus dem Unteren Foyer des Staatstheaters zu Wort (Di, 16.2., 15 Uhr), Benjamin Lazar präsentiert Bergeracs „L’autre monde“ bei Kerzenlicht und Klängen von Gambe und Laute (Sa, 20.2., 19 Uhr, Kleines Haus), und das Symposium „Das Alte im Neuen“ befasst sich mit der Historischen Aufführungspraxis (Do+Fr, 25.+26.2., 15-18 Uhr) im Hörsaal Schloss Gottesaue der Hochschule für Musik, wo das Festival im Velte-Saal am So, 28.2. um 17 Uhr mit dem Abschlusskonzert endet. -fd

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