43. Händel-Festspiele

Bühne & Klassik // Artikel vom 14.02.2020

Jory Vinikour (Foto: Nuccio di Nuzzo)

Highlight des Barockfestivals in seiner 43. Ausgabe ist die Premiere der Händel-Oper „Tolomeo“ über den verstoßenen ägyptischen König Ptolomaios.

Für die von Benjamin Lazar inszenierten Aufführungen am 14. (19 Uhr), 19. (19 Uhr), 22. (18 Uhr) und 25.2. (19 Uhr) sind noch Stehplatz-Karten erhältlich. Auch die 2019 gefeierte Opern-Inszenierung „Serse“ von Max Emanuel Cencic wird am 21. (19 Uhr) und 23.2. (15 Uhr) nochmals gezeigt (alle Opern im Großen Haus des Staatstheaters). In seinem Gala-Konzert singt der Countertenor Valer Sabadus Händel-Arien und solche seiner Wienerischen Vorbilder, es spielt das Ensemble Nuovo Aspetto (Sa, 15.2., 19 Uhr, Großes Haus). Die Deutschen Händel-Solisten geben sich zweimal die Ehre: Bei ihrem Festkonzert tritt der Cembalist Jory Vinikour als Solist (beim Cembalo-Konzert von Wilhelm Friedemann Bach und dem 5. Brandenburgischen Konzerts dessen berühmten Vaters) und Dirigent in Erscheinung, hinzu kommen instrumentale Auszüge aus Händel-Opern (Do, 20.2., 19 Uhr, Großes Haus).

Beim Kammerkonzert treffen Triosonaten von Händel und Stradella auf Werke des in Würzburg komponierenden Italieners Giovanni Benedetto Platis (Mo, 24.2., 20 Uhr, Kleines Haus). Dreimal gehen die „Abendsterne“ auf: Der Coro Piccolo und das Karlsruher Barockorchester starten die Reihe mit einer Reise durch Stationen im Leben Händels („Halle – Rom – London“, So, 16.2., 20 Uhr, Ev. Stadtkirche). James Hall (für den erkrankten Countertenor Cameron Shahbazi) und Mahan Esfahani (Cembalo) interpretieren orientalisierende Barockmusik mit ihrem Wissen um die persische Musikkultur (Di, 18.2., 20 Uhr, Christuskirche). Um die Einsamkeit in der Barockkunst geht es beim Konzert von Star-Countertenor Terry Wey mit Luca Pianca (Laute & Theorbe) und Vittorio Ghielmi (Viola da gamba; So, 23.2., 20 Uhr, Christuskirche). Ein internationales Händel-Symposium incl. Konzert (Sa, 15.2., ab 11 Uhr) und das Preisträgerkonzert des Händel-Jugendpreises (So, 16.2., 11 Uhr, je Kleines Haus) machen das Festivalprogramm komplett. -fd

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