Carmen

Bühne & Klassik // Artikel vom 21.01.2023

Carmen (Foto: Felix Grünschloß)

Carmen galt lange als das Symbol für Erotik schlechthin auf der Opernbühne.

Eine Fabrikarbeiterin, die die Männer verführt, aber flatterhaft und untreu bleibt. Regisseur Immo Karaman wirft einen neuen Blick auf die beliebte Oper und konstatiert, dass Bizets „Carmen“ vor allem von männlicher Begierde handelt und wie diese in Gewalt kippen kann, wenn sie enttäuscht wird.

Der Täter Don José verliert im Hormonrausch die Fähigkeit, Realität und Wahn zu unterscheiden. Sex und Gewalt vereinen sich in seiner Person. Weltberühmte Melodien wie „Habanera“ erklingen in diesem Kontext nochmals ganz neu. -fd

Premiere: Sa, 21.1., 19.30 Uhr; Fr, 27.1., 20 Uhr, Staatstheater, Karlsruhe

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