Dylan, Handke & Tennessee Williams

Bühne & Klassik // Artikel vom 30.12.2011

Nachdem die Spielzeit im Kleist-Jahr mit dem Drama „Die Hermannsschlacht“ eröffnet wurde, gibt’s nun sein Lustspiel „Amphitryon“.

Simone Blattner inszenierte das Stück bereits erfolgreich bei den Heidelberger Schlossfestspielen (Sa, 31.12., 19 Uhr, Kleines Haus, Premiere). Ebenfalls ein guter alter Bekannter aus Heidelberg ist Heiner Kondschaks „Dylan – The Times They Are A-Changin’“.

Schauspieler Florian Hertweck gibt den facettenreichen Folk-Hero und Singer-Songwriter, eine fünfköpfige Band verleiht seinen größten Songs Ausdruck (Sa, 7.1., 19.30 Uhr, Großes Haus, Premiere; auch Do, 12.1. und Fr, 13.1., 20 Uhr; So, 29.1. und 5.2., 19 Uhr).

Mit „Immer noch Sturm“ liefert Peter Handke sein wohl persönlichstes Stück ab – eine eigenwilligen Mischung aus Familientragödie und Geschichtsdrama (So, 22.1., 20 Uhr, Studio, Premiere). Mit dem fesselnden Drama „Orpheus steigt herab“ von Tennessee Williams beschließt der Reigen.

Hier wird der Orpheus-Mythos in eine amerikanische Kleinstadt verlegt. Nur für einen kurzen Moment können Val, der herumziehende Sänger, und Ladenbesitzerin Lady der Südstaatenhölle voller Brutalität, Hoffnungslosigkeit und Rassismus entfliehen. Regie: Sebastian Schug (Do, 26.1., 20 Uhr, Kleines Haus). -er

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