„Letzte Lockerung“: Live-Performance zur Eröffnung

Bühne & Klassik // Artikel vom 02.11.2012

Irgendwo zwischen Dada, Hedonismus und Politik-Analyse starten die „ARD Hörspieltage“ mit einer Live-Performance.

Zur elektroakustischen Musik von zeitblom, Achim Färber und Boris Wilsdorf interpretiert Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow ein dandyeskes Manifest Walter Serners aus den 1920er-Jahren: „Letzte Lockerung“.

Das Schlüsselwerk des großartigen, wiederzuentdeckenden Post-Dada-Autors und Schreibers erotischer Kriminalgeschichten existiert als kurzes und wildes „Manifest Dada“, in seiner opulenten Version aber ist die „Letzte Lockerung“ mit „Ein Handbrevier für Hochstapler“ untertitelt und gibt als „Praktisches Handbrevier“ zeitlose Tipps zu Themen wie Frauen, Männer, Reisen und Hotels oder der Menschenkenntnis.

Auf die Vertonung und Performance darf man mehr als gespannt sein. Um 20 Uhr wird dann das erste der insgesamt zehn für den Deutschen Hörspielpreis der ARD nominierten Hörspiele öffentlich vorgeführt. Jedes Mal dabei: die fünfköpfige Fachjury mit kompetenten Vertretern aus Medien, Kultur und Wissenschaft. -fd/rw

Mi, 7.11., 19 Uhr, ZKM-Foyer, Karlsruhe

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