Schlossfestspiele Ettlingen 2017

Bühne & Klassik // Artikel vom 22.06.2017

Mit den unterschiedlichsten Spielarten der Liebe beschäftigen sich die „Ettlinger Schlossfestspiele“ diesen Sommer.

Bis hin zur Artüberschreitung reichen die bizarren Zuneigungsbekundungen im Kult-Musical „The Rocky Horror Show“ (Premiere: Do, 22.6., 20.30 Uhr), inszeniert von Udo Schürmer, der seit elf Jahren Spielleiter ist, aus Budget- und Neuausrichtungsgründen zur Saison 2019 aber aller Voraussicht nach seinen Intendantenposten räumen wird. Jetzt lässt er erst einmal die Frischvermählten Janet und Brad nach ihrer Autopanne im vermeintlichen Schloss des extraterrestrischen Transvestiten Frank N. Furter und seinem untreuen Retortenwesen Rocky landen.

Auf dem Schauspiel-Plan: die griechische Komödie „Lysistrata“ (Premiere: Do, 29.6., 20.30 Uhr) von Aristophanes. Hier tun sich die Frauen Athens und Spartas als Friedensstifterinnen hervor, indem sie ihre Männer durch Liebesentzug zwingen, eine kriegerische Fehde zu beenden. In „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ (Premiere: Sa, 17.6., 15 Uhr) soll die heißgeliebte Dampfeisenbahn Emma aus Lummerland abgeschoben werden.

Neben diesen drei ausschließlich mit Profidarstellern besetzten eigenen Stücken bieten die „Schlossfestspiele“ außerdem Jugendtheater (z.B. „Einer für alle“, So, 25.6.+30.7., 15 Uhr; „Kassandra“, So+Sa, 9.+29.7., 17 Uhr), Konzerte von Klassik (Sinfonieorchester der Musikschule Ettlingen, So, 16.7., 19 Uhr) über Chanson (Merci Cherie – Die Hommage an Udo Jürgens, Mo, 24.7., 20.30 Uhr) und Pop (The Real Michael Jackson Tribute Show, Mo, 31.7., 20.30 Uhr) und dazu Rastetter und Wackers „Spott-Pürree“ (Premiere: Mo, 19.6., 19 Uhr, Restaurant Padellino) sowie andere Programme mit kulinarischer Begleitung. -pat

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