Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg

Bühne & Klassik // Artikel vom 17.03.2024

Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg (Foto: Arno Kohlem)

Ein Suchender, der sein Verlangen nie stillen kann.

Tannhäuser entflieht den Verlockungen der Venus und versucht mit dem Sängerwettstreit das Herz seiner keuchen Geliebten Elisabeth zurückzugewinnen – was keinen guten Ausgang nimmt. Mit keinem anderen Werk rang Richard Wagner so sehr, wie mit diesem. Es ist der ewige „Konflikt des modernen Menschen, innerlich zerrissen zwischen Sinnlichkeit und Sublimation, Individuum und Gesellschaft, sexueller Ekstase und körperlicher Entsagung“, den uns diese romantische Oper vor Augen führt.

Was ist ein erfülltes Leben? Was sind die gesellschaftlichen Vorstellungen davon und was sind meine? Das monumentale Mysterienspiel wird von Vera Nemirova als Dystopie einer Gesellschaft nach der Katastrophe erzählt. -sb

So v.d. Premiere: 17.3., 11 Uhr; Premiere: So, 31.3., 18 Uhr, Staatstheater, Karlsruhe

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Bitte addieren Sie 4 und 8.

WEITERE BÜHNE & KLASSIK-ARTIKEL