„Thea Bib & Bar“ ausgezeichnet

Bühne & Klassik // Artikel vom 11.11.2013

Im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ist „Thea Bib & Bar – Theater als Lernort“ am vergangenen Samstag als einer von 100 Preisträgern gewürdigt worden.

Zum Thema „Ideen finden Stadt“ liefert das Projekt der drei Initiatoren House Of Competence (HoC) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), der Hochschulgruppe Enactus und des Staatstheaters Karlsruhe eine Antwort auf die Frage, wie öffentliche Räume zeitweise zu digitalen Bibliotheken umgenutzt werden können und dadurch dringend benötigter Platz zum Lernen für Studenten entsteht.

Wie Urlauber Liegestühle besetzen, so reservieren viele Studenten schon morgens die Tische in den Bibliotheken. Gerade in Prüfungszeiten kann der Platz zum Lernen knapp werden. Eine deutschlandweit einmalige Idee unterstützt hier und spart kommunale Gelder: Seit April kommen die Studenten zum Lernen ins Foyer des Staatstheaters. Die hier entstandene „Thea Bib & Bar“ bietet tagsüber 150 Sitzplätze sowie WLAN und eine Kaffeebar. Am Abend gehört das Foyer wieder dem Publikum.

Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank zeichnen im Rahmen des Wettbewerbs gemeinsam Ideen und Projekte aus, die Lösungen für die Herausforderungen der Städte und Regionen von morgen bereithalten. Michael Krämer, Filialdirektor der Deutschen Bank in Karlsruhe, überreichte Alexa Kunz (HoC), Daniel Eberts (Enactus KIT) und Generalintendant Peter Spuhler (Staatstheater Karlsruhe) die Auszeichnung als „Ausgezeichneter Ort 2013/14“. Aus rund 1.000 Bewerbungen wählte die Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern gemeinsam mit einem vierköpfigen Fachbeirat das Projekt „Thea Bib & Bar“ als Preisträger aus.

Spuhler kommentierte die Auszeichnung: „Wir sind sehr stolz, zum wiederholten Mal ein ‚Ausgezeichneter Ort‘ im Land der Ideen zu sein und damit eine Lösung für das Leben in der Stadt von morgen aufzeigen zu können. Außerhalb der normalen Vorstellungszeiten öffnet sich das Theater den unterschiedlichsten Gesellschaftsgruppen und wird so zum unverzichtbaren Bestandteil städtischen Lebens, einem Hauptziel meiner Arbeit.“ -ps/pat

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