After-art-Clubbing 2019

Clubkultur // Artikel vom 23.02.2019

Der Großevent zur „art“ ist natürlich die After-Party in der ehemaligen Discofox-Location CO2 in Hagsfeld am Sa, 23.2.

Hier treffen sich erfahrungsgemäß auch viele, die gerne zu elektronischer Musik tanzen, aber nicht unbedingt eben erst um 1 Uhr früh in die Nacht starten wollen. Wer seinen Kunstmessenbesuch „art“-gerecht, aber zentral ausklingen lassen möchte, findet mit Topsy, Ubu und Monk gleich drei nahe beieinander gelegene Erwachsenentreffpunkte in der City.

Wie kein anderer Karlsruher Club verkörpert das Topsy Turvy (Do 22-3 Uhr, Fr+Sa 22-5 Uhr, Hirschstr. 30, www.topsy-bar.de) die Symbiose aus Gesamtkunstwerk und stylischem Nightlife: 1969 gestaltet Bildhauer und Innenarchitekt David Lauer die Räume von einer Wäscherei zum Tanzschuppen um, gekrönt durch Peter Burgers aufwendige Deckenbemalung. Folglich darf Süddeutschlands dienstältester Club dieses Jahr 50. Jubiläum feiern – was ebenso einzigartig ist wie seine bis heute mit 35.000 Schrauben zusammengehaltene U-Boot-Architektur. Hier gilt (nicht nur) musikalisch: Party on – alles kann, nichts muss!

Ein weiterer Klassiker ist die 1968 von Charlie „K.P.M.“ Müller eröffnete und dank Boris Beuttenmüller 2017 reanimierte seit jeher kunstsinnige Kneipenlegende Ubu (Karlstr. 6, Mo-Do 15-1 Uhr, Fr+Sa 15-3 Uhr, www.ubu.bar), deren Ursprungsdesign leider nur noch in Form der vier markanten zur Karlstraße gerichteten Metall-Erker erhalten ist. Am Wochenende legen DJs elektronischen Sound auf.

Zwischendrin: die in edles Dunkelbraun getauchte und durch unikate Einrichtung samt Designerbeleuchtung äußerst stimmungsvoll akzentuierte Monk Bar (Hirschstr. 18, Mo+Do 21-1 Uhr, Fr+Sa 21-4/5 Uhr, www.monk-bar.de) von „After-art-Party“-Macher Shahrokh Dini, benannt nach einem seiner Lieblings-Jazzer. Optisches Highlight: der zentrale Barschrank aus indischem Massivholz und die Loungesessel-Empore über der mit Soul, Funk, Disco und House beschallten Tanzfläche. Raucher kommen in allen drei Clubs zum Zug. -pat

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