„Die ‚After-art-Party’ gehört zur Kunstmesse“

Clubkultur // Artikel vom 06.02.2014

Ihm hat die „art“ ihre mittlerweile offizielle After-Party zu verdanken, die vergangenes Jubiläumsjahr über 1.000 Kunstfreunde im Staatstheater versammelt hat.

INKA-Redakteur Patrick Wurster sprach mit Organisator und DJ Shahrokh Dini über die sechste Auflage.

INKA: Du bist einer der Letzten, die sich in Karlsruhe an die großen Partys heranwagen. Warum ist das so?
Shahrokh Dini: Das Problem ist, dass alle nur noch das schnelle Geld machen wollen. Darunter leidet die Qualität. Es gibt zu wenig innovative Idealisten, die eine Veranstaltung dieser Dimension stemmen, weil sie daran glauben, dass man für ein solches Event eben nicht in die Großstadt fahren muss, sondern auch hier in Karlsruhe etwas bewegen kann – zum Beispiel mit der „After-art-Party“, bei der sich internationale und regionale Künstler und Besucher mischen. Die Messemacher und das Kulturamt haben inzwischen erkannt, dass ein solcher Abend dazugehört, damit sich die Leute vom Studenten bis zum Oberbürgermeister in lockerer Atmosphäre austauschen können.

INKA: Wie sieht das Line-Up aus?
Dini: Zum Opening gibt es ein Klavierkonzert, Höhepunkt wird die interaktive „Beating The Drum“-Performance von N.U. Unruh, dem Klangtüftler der Einstürzenden Neubauten. Er gibt den Takt vor und bis zu 300 Gäste können zusammen mit ihm auf den bereitgestellten Schlagzeugtrommeln spielen. Außerdem freue ich mich sehr, den Techno- und House-DJ Hans Nieswandt wieder einmal in Karlsruhe zu begrüßen. Willie Graff ist Resident im New Yorker Cielo und dem Pacha Ibiza und mit Thomas Brand schaut ein guter Bekannter aus alten Mood-Club-Zeiten vorbei. Das Ganze begleiten der Berliner Videokünstler Oszillo und Applegreen aus Baden-Baden visuell.

INKA: Und natürlich legst du auch selbst auf. Gibt es Neues vom Gastgeber zu hören?
Dini: Zu späterer Stunde spiele ich ein einstündiges Set, in dem unter anderem fünf neue Tracks von mir laufen, die auf Compost Black Label erscheinen.

Sa, 15.3., 22-5 Uhr, Badisches Staatstheater, Karlsruhe, VVK: www.reservix.de, Mood In Wood u. Staatstheater
www.mood-lounge.de

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von sigmundo |

shahrokh rockt! freu mich schon auf die party...

Kommentar von jan beckmann |

Ich war immer im terracotta. Sharokh ist freundlich. Jetzt muss ich arbeiten, aber viellt kann ich mal wieder nach KA. Das Normal in HD war sonst mein Stammclub. Badenerinnen sind oft hübsch.

WEITERE CLUBKULTUR-ARTIKEL





Topsy-Nikolaus-Party 2017

Clubkultur // Tagestipp vom 09.12.2017

Hoch her geht’s bei der traditionellen „Nikolaus-Party“ in Süddeutschlands dienstältestem Club.

>   mehr lesen...




Partisan Politrickz@More Fire!

Clubkultur // Tagestipp vom 09.12.2017

Bei der letzten Party des Jahres bekommt Karlsruhes Vorzeige-Reggae- und Dancehall-Soundsystem wieder mal Besuch aus Reutlingen.

>   mehr lesen...




Marko Fürstenberg

Clubkultur // Tagestipp vom 25.11.2017

Der Leipziger ist als Producer im deepen Techno und Dub Techno zuhause, in seinen Livesets finden sich aber auch viele weitere Facetten.

>   mehr lesen...




Bobbie & Snow

Clubkultur // Tagestipp vom 25.11.2017

In Hamburg ist Moni Koever eine bunte Hündin.

>   mehr lesen...




Die Stadtmitte

Clubkultur // Tagestipp vom 23.11.2017

„Fühl dich wie zu Hause, nur lauter!“ ist das Motto der Stadtmitte mit ihren beiden Floors, wobei der Saal meist von New Noise auch für Konzerte genutzt wird.

>   mehr lesen...




Algorave

Clubkultur // Tagestipp vom 18.11.2017

„Algorave“-Nächte stehen für tanzbare elektronische Musik, die algorithmisch erzeugt wird.

>   mehr lesen...


Tieftontherapie: Signal

Clubkultur // Tagestipp vom 17.11.2017

Mit dem jungen Rotterdamer Jonathan Kievit aka Signal präsentiert die Tieftontherapie ein Ausnahmetalent, das mit seinen erst 19 Lenzen schon auf VÖs bei renommierten Drum’n’Bass-Labels wie Critical Music, Invisible Rec., Renegade Hardware oder Lifestyle verweisen kann.

>   mehr lesen...




IMA Experiments: Shruti Loops

Clubkultur // Tagestipp vom 04.11.2017

Field-Recordings aus urbanen Ballungsräumen treffen auf Pop-Songs der 1980er und 90er Jahre, werden bearbeitet und vermengt und schließlich auf analogen Radio-­Apparaten wiedergegeben.

>   mehr lesen...




The Curbside Prophets Halloween Party 2017

Clubkultur // Tagestipp vom 31.10.2017

Die „Reggae Horror Picture Show“ ist beerdigt.

>   mehr lesen...