Kommentar zu „Stadt, Raum, Club?“

Clubkultur // Artikel vom 16.09.2014

Mich hinterließ der „Brand eins“-Artikel über den Schlachthof dank seiner Reduzierung auf den Neubau des IT-Riesen Citrix vs. Kulturszene einigermaßen ratlos.

Über fünf Seiten vage ausgeleuchtet – das konkrete und schon lange schwelende Beispiel der Probleme des Jazzclubs mit der Situation im Schlachthof wurde komplett ausgespart. Dieser weicht ja u.a. weiterhin in die Alte Hackerei aus – Plüschi, der das noch unerschlossene Gelände jahrelang mit exquisiten Bookings bereicherte, kommt aber gar nicht vor.

Und: Muss geradezu zwanghaft alles an neuem Kreativem in den Schlachthof? Wer sich eine die westliche City dominierende Primark-Klientel leistet, sollte dort auch dringend gegensteuern! Soll in das Prinz-Max wirklich ein Museum? Wäre eine noch stärkere abendliche kulturelle Bespielung nicht viel wichtiger? Wäre dies nicht eine ideale Location für den Jazzclub? Was ist mit der seit Langem notleidenden Kurbel?

Aus dem Passagehof ließe sich ja noch mehr machen! Dort hat sich erfolgreich die Venus-Bar etabliert, dem Flurfunk zufolge soll Philipp Haag auch das ehemalige Café Dom im Hirschhof übernehmen. Im Oktober folgt die Fortsetzung des von Friedemann Dupelius eröffneten Themenfeldes. -rw

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