Wiedereröffnung des Topsy Turvy

Clubkultur // Artikel vom 12.12.2007

Das U-Boot ist nicht unterzukriegen: 1969, in der Flower-Power-Hochphase, öffnete sich erstmals die schwere Bullaugentüre des Topsy Turvy in der Hirschstraße.

Das Topsy, früher eine Wäscherei, wurde damals von dem Bildhauer und Innenarchitekten David Lauer komplett neu gestaltet, die aufwändige Deckenbemalung wurde vom arrivierten Künstler Peter Burger geschaffen.

Allein die rund 35.000 Schrauben, die das U-Boot-artige Design zusammenhalten, in dem man wunderbar „abtauchen“ kann, geben einen Eindruck von dem Aufwand, der seinerzeit betrieben wurde. Die auch heute noch einzigartige Club-Architektur ist weiter unversehrt erhalten, und jetzt ist das Topsy unter neuer Leitung wieder zurück: Für das Wohl der Gäste sorgt das vielen bekannte Personal vom Kiosk am Ludwigsplatz.

Die neuen Betreiber versprechen, das Topsy wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen und die Clublegende erneut zu einem Treff für alle zu machen, ob nun Geschäftsleute, Studenten, Juristen oder Künstler. So wird zum Teil früher geöffnet, etwa mittwochs beim Afterwork mit den DJs vom Ludwigsplatz ab 18.30 Uhr, donnerstags und auch sonntags, wo ab 17.30 Uhr bei lässiger Musik und Kaminfeuer die Woche chillig ausklingen kann. Freitags und samstags heißt es natürlich „Party pur“ mit einem Musikmix aus Pop, Rock, Classics und Party-Musik.

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