Staatliche Schlösser und Gärten · Schloss Bruchsal

Porträt
Schloss Bruchsal

Als großartiges Ensemble des Barock präsentiert sich heute Schloss Bruchsal, die ehemalige Residenz der letzten vier Fürstbischöfe von Speyer, mit seinen farbenfrohen Fresken auf den Fassaden. Kaum vorstellbar, dass das Gesamtensemble im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde. Nach dem Krieg hat man das ab 1722 errichtete Schloss in seiner äußeren Gestalt wieder aufgebaut, die Festsäle detailgetreu rekonstruiert. Besonders beeindruckend: das berühmte Treppenhaus von Balthasar Neumann – die „Krone aller Treppenhäuser“ des Barock-Stils.

Der mit der Wiedereröffnung der 17 fürstbischöflichen Appartements in der Beletage im Frühjahr 2017 abgeschlossene Wiederaufbau des Bruchsaler Schlosses gehört zu den architektonischen Glanzleistungen in Baden-Württemberg. 350 kostbare Tapisserien, elegante Möbel, Gemälde und feine Porzellane wurden aufwändig restauriert und sind nun weitgehend an ihren ursprünglichen Aufstellungsorten zu begutachten. Auf diese Weise wird das Leben am Hofe der Speyerer Fürstbischöfe im 18. Jahrhundert und der Markgräfin Amalie von Baden im frühen 19. Jahrhundert wieder nachvollziehbar. Empfehlenswert ist neben der Besichtigung der Schlossräume auch ein Besuch des Deutschen Musikautomaten-Museums und des Museums der Stadt Bruchsal. -pat


Kontakt

Schlossraum 4
76646 Bruchsal

Di-So+Fei 10-17 Uhr
Schlossführung:
Di-Fr 14 Uhr
Sa/So/Fei 12+14 Uhr


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