Jüdische Welten

Kino & Film // Artikel vom 14.09.2018

„Wien vor der Nacht“ (Foto: Salzgeber)

Die Kinemathek widmet sich mit drei Filmen vergangenen und gegenwärtigen „Jüdischen Welten“.

Die Doku „Lebenszeichen – Jüdischsein in Berlin“ (Fr, 14.9., 21.15 Uhr; Sa, 15.9., 19 Uhr), eine Mischung aus Autobiografie, Großstadtporträt und Traumastudie von Alexa Karolinski, konfrontiert drei Generationen mit der NS-Zeit.

Einblick in die jüdisch-orthodoxe Gemeinde Brooklyns gibt Joshua Z. Weinsteins Spielfilm über den alleinerziehenden und heiratsunwilligen Witwer „Menashe“ (Sa, 22.9., 17 Uhr; So, 23.9., 19 Uhr), dessen Drama ebenso wie seine Komik aus präzisen Beobachtungen des chassidischen Regelwerks herrühren.

Und in die Heimat einer der größten jüdischen Gemeinden Europas führt der französische Dokumentarfilmer Robert Bober mit „Wien vor der Nacht“ (Fr, 28.9., 21.15 Uhr; Sa, 29.9., 19 Uhr). Auch anhand von Lebenserinnerungen und literarischen Reflexionen jüdischer Autoren wie Joseph Roth, Stefan Zweig oder Arthur Schnitzler rekonstruiert er seine eigene Familiengeschichte. -pat

Kinemathek, Studio 3, Karlsruhe, Tel.: 0721/937 47 14

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