Erlkoenige – Design-Schau im Kunsttransit

Kunst & Ausstellungen // Artikel vom 15.06.2011

Die zweite Ausstellung der Plattform Erlkoenige.org unter dem Titel „Design Manuskripte“ im Kunsttransit ab 17.6. zeigt Autorendesigner mit ihren jüngsten Kreationen.

Präsentiert werden Möbel und Accessoires sowie konzeptionelle Ideen, die von den Designern in Eigenregie produziert und/oder vermarktet werden. Für INKA sprach Roger Waltz mit Markus Gläser von Entenfang.org.

INKA: Kannst du uns Näheres zur Künstlerplattform Entenfang.org sagen, die nun die zweite Designausstellung Erlkoenige im Kunsttransit präsentiert und zuletzt auch in die Fotoausstellung der KulturZeitRäume involviert war?
Markus Gläser: Entenfang.org vereint kreative Potenziale von Freiberuflern unterschiedlicher Fachrichtungen. Unser Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung und Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen, die auf ihre Art Neuland betreten. Ziel ist es, auf diesem Weg die Professionalität einer Agentur mit der Flexibilität eines Freiberufler-Netzwerkes zu vereinen. Das Netzwerk Entenfang.org versteht sich hierbei als Bindeglied zwischen Technologie und Design, Ökonomie und Kultur. Das Projekt KulturZeitRäume zeigt mit der Fotoausstellung sehr schön, was mit sehr einfachen Mitteln möglich ist, wenn eine kreative Horde sich zusammenschließt und jeder einen kleinen Teil beiträgt.

INKA: Was wird bei Erlkoenige II gezeigt und wer stellt was aus?
Gläser: Unser Schwerpunkt liegt diesmal in den Bereichen Möbel, Accessoires und Schmuck. Wichtig ist uns hierbei, dass die Produkte von den Designern in Eigenregie produziert oder vermarktet werden. Die Aussteller sind 20 junge Produkt- und Schmuckdesigner aus Karlsruhe und der Region, nämlich Sabrina Kuhn, jjoo design, Verena Stella Gompf, Steckwerk, Dominic Groll, Cordula Kehrer, Juliane Foos, Prisca Fey, Andreas Grindler, David Hanauer, Iris Goldmann, Katrin Sonntagova, Susanne Feldt, Kathrin Jilg, Christian Klotz, Simone Gier, Tibor Weissmahr, Mariano Gemmo, Matthias Leipholz und auch von mir.

INKA: Eine Truhe von Cordula Kehrer war eben in der Design-Edition des SZ-Magazins vertreten. Auch die Entwürfe von kkaarrlls kamen dort und in anderen Trend- und Designmagazinen wiederholt prominent zum Zuge. Wie siehst du selbst als noch studierender Designer die „Produktdesign-Stadt“ Karlsruhe?
Gläser: Mit der HfG ist die „Produktdesign-Stadt“ Karlsruhe nach außen hin sicherlich eine feste Größe. In der Stadt selbst ist dies bisher noch nicht richtig angekommen. Mit den Erlkoenigen arbeiten wir aber mit Hochdruck daran, dies nachhaltig zu ändern.

Vernissage: Fr, 17.6., 19 Uhr, bis 16.7., Kunsttransit, Herrenstr. 28, Karlsruhe
www.erlkoenige.org

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