19. Architekturtage

Kunst & Design // Artikel vom 27.09.2019

Immer im Herbst verbinden die „Architekturtage“ die Regionen links und rechts des Rheins.

Über 200 Veranstaltungen widmen sich von Heidelberg und Mannheim über Karlsruhe, Rastatt und Baden-Baden bis nach Straßburg und Basel der Architektur. Aktuelles Oberthema des Festivals sind die „Übergänge“ (Transitions). Auch in diesem Jahr haben sich die Organisatoren diesseits des Rheins in den badischen Städten und Regionen einiges einfallen lassen. Geboten werden Ausstellungen und Vorträge, Kinoabende, Exkursionen und Führungen, Buchvorstellungen, Spaziergänge und Radtouren. Buchstäblich grenzüberschreitend wird es etwa im Architekturschaufenster Karlsruhe, in dem die Architektenkammer Baden-Württemberg eine Ausstellung vorbildlicher Bauten aus dem Elsass präsentiert.

Hinzu kommen zahlreiche Vorträge und Führungen, etwa zum Bauhaus, das noch immer sein 100. Jubiläum feiert. Nicht versäumen sollte man die Gelegenheit, sich die neue dm-Zentrale von Lederer Ragnarsdóttir Oei aus nächster Nähe anzusehen (Führung 18.10.).Auch ein Vortrag von Stephan Trüby zu „Moderne – Postmoderne – Altermoderne“ in Bühl (1.10) zum Stellenwert von zeitgenössischer Architektur verspricht spannend zu werden; Trüby hat jüngst mit seiner Forschung zu „rechten Räumen“ die Architekturszene aufgemischt.

Besondere Highlights sind die Vorträge von Anupama Kundoo, (27.9., Schiltigheim), Kengo Kuma (11.10., Straßburg) und Pritzker-Preisträger Eduardo Souto de Moura (31.10.), der die Architekturtage in Offenburg beschließen wird. Details und gegebenenfalls Anmeldemodalitäten sind im umfangreichen Programmbuch der „Architekturtage“ zusammengefasst. -sk

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