23. Karlsruher Künstlermesse

Kunst & Design // Artikel vom 27.04.2017

Neben Produzentengalerien wie Poly, V2 oder Zett-zwo oder dem Kunstverein Letschebach und der Orgelfabrik Ausstellungsort für Kunststudierende sind es vor allem die Semester-Ausstellungen in der Kunstakademie und teils auch der HfG sowie die Kunstinitiativen-Schau UND und mit Abstrichen auch die ART, die in Karlsruhe regelmäßig auch ganz junger Kunst eine regelmäßige Plattform bieten.

Und natürlich die Karlsruher Künstlermesse. Eine Fachjury wählte 2017 aus 148 Bewerbungen aus ganz Ba-Wü, Rheinland-Pfalz und dem Elsass 34 Positionen aus. Vertreten sind Künstler der Jahrgänge 1944 bis 1991, die sich hier selbst präsentieren, zum Austausch mit dem Publikum bereit stehen und nicht wie meist üblich durch Galerien vertreten lassen.

Auf großzügigen 1.500 Quadratmetern darf man sich über spannende, vielfältige Gegenwartskunst freuen, gezeigt wird ein buntes Spektrum aus Malerei, Zeichnung, Collage, Grafik, Druck, Skulptur, Objekt, Fotografie, Video und Installation. Wer den Preis von 4.000 Euro erhält, wird zur Eröffnung bekannt gegeben, dafür ist der Plakatwettbewerb entschieden, denn der Entwurf von Jonas Hohnke bildet das Werbemotiv der Messe (2. Platz Jordan Madlon, 3. Platz Nikita Milukovs).

Die Originale der drei Preisträgerplakate sind ebenfalls ausgestellt. Nach der Vernissage am Do, 27.4. 19 Uhr folgt am Fr, 28.4. ab 18 Uhr eine kostenlose Führung mit Simone Dietz. Am Sa, 29.4. spielt dann ab 20 Uhr die Karlsruher Formation Fo(u)r ein Wandelkonzert in den Räumen des Regierungspräsidiums. Mit Leonie Klein, Schlagzeug, Peter Lehel, Saxophon, Tomas Westbrooke, Violine, und Matthias Ockert, E-Gitarre, treffen sich dabei renommierte Musiker aus Klassik und Jazz. Auf dem Programm stehen Uraufführungen und Bearbeitungen von Kompositionen für diese besondere Quartettbesetzung, ergänzt durch Improvisationen. -rw

Eröffnung: Do, 27.4., 19 Uhr, Fr, 28.4. bis So, 30.4., 11 bis 20 Uhr, Eintritt frei

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