70 Jahre Sammelleidenschaft

Kunst & Design // Artikel vom 28.06.2015

Wen es einmal gepackt hat, so wird kolportiert, der kommt nicht mehr davon los.

Der Wunsch, Kunst zu besitzen, wird (davon zeugen natürlich auch Kunstmessen wie die art Karlsruhe) bei vielen so groß geschrieben, dass über die Jahre eine Sammlung entsteht. Manche dieser Sammler treten ins Rampenlicht mit eigenen Museen, andere bleiben lieber der Anonymität verhaftet. Dennoch scheint das Interesse an diesen Schätzen im Verborgenen groß – die Mannheimer Ausstellung „Private Passions“ (2011/12) oder die Ettlinger Schau „70 Jahre 70 Arbeiten“ legen Zeugnis davon ab.

Das Museum in Ettlingen fokussiert dabei auf eine Karlsruher Privatsammlung und zeigt einen beeindruckenden Querschnitt durch das vergangene Jahrhundert. Zwei Werkblöcke enthält die Sammlung, deren Schwerpunkte auf der Figuration der Neuen Sachlichkeit und den abstrakten Positionen der Nachkriegszeit, insbesondere der Karlsruher Akademie und den in der Region arbeitenden Künstlern liegen. Ins Blickfeld rücken außerdem eher unbekannte Künstler wie Günter Blau oder Wladimir Zabotin, aber natürlich werden auch die „Großen“ der Karlsruher Szene, Franz Dewald oder Lothar Quinte, zu sehen sein. -ChG

Eröffnung: So, 28.6., 11.30 Uhr, bis 16.8., Museum Ettlingen

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