Alles nur geträumt

Kunst & Design // Artikel vom 06.03.2015

Radu Belcin bedient sich in seinen großformatigen Gemälden klassischer malerischer Techniken, um seine Motive auf die Leinwand zu bannen.

Insbesondere des Chiaroscuro, der Hell-Dunkel-Malerei, wie sie beispielsweise Georges de la Tour anwendete, um seine oft vom Traum handelnden Bilder zu malen. Belcins Figuren sind in den Umraum offensichtlich hineingestellt, scheinen keine Verbindung zu ihm zu haben, sondern bewegen sich in ihren eigenen (Traum-)Welten.

Indem der Rumäne immer wieder gegenständliche und fast abstrakte Stellen gegeneinandersetzt, die eine Verortung unmöglich machen, wird das Entrückte, das den Traum in seinen Kuriositäten und Unmöglichkeiten charakterisiert, verdeutlicht. -ChG

Eröffnung: 6.3., 18 Uhr, bis 2.5., MM Projects, Karlsruhe

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