Archivalische Trouvaillen

Kunst & Design // Artikel vom 26.03.2014

Uta Pütz hält, vergleichbar mit Henkel & Pitegoff, dem Kunstmarkt den Spiegel vor.

Allerdings auf gänzlich andere Art, denn sie fertigt Kunstwerke aus Fundstücken. Dazu hat sie sich beispielsweise in den Werkstätten des Kunstvereins umgeschaut: Eine Sperrholzplatte wird scheinbar zum Sofa, die ineinander verschachtelten Metalltische ironisieren mit ihrem Titel „Ravintola“ das gleichnamige finnische Restaurant.

Interessant dabei ist, dass die Künstlerin nicht nur Material vom Schrottplatz, dem Sperrmüll oder den Werkstätten als Fundstück wertet, sondern auch Farbe und Wörter unter diesem Aspekt sammelt. Trotz minimalistischer Formensprache wecken ihre Objekte nicht zuletzt deshalb die Fantasie des Betrachters. -ChG

bis 30.3., Künstlergespräch: Mi, 26.3., 19 Uhr, Badischer Kunstverein, Karlsruhe

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