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Kunst & Design // Artikel vom 12.03.2019

Im März 2017 lud die sauerländische Firma Jung junge Architekturbüros zu einem offenen, einphasigen Realisierungswettbewerb ein, der die Villa des Firmengründers zu einem Begegnungs- und Dienstleistungszentrum umbauen und erweitern sollte.

Die 1928 vom Dortmunder Architekten Fritz Stutzkeitzki erbaute Wohnvilla ist oberhalb der ehemaligen Fabrik positioniert und diente bis zum Jahr 2014 Siegfried Jung, Sohn des Firmengründers Albrecht Jung, als Wohnsitz. Seitdem steht das repräsentative Gebäude leer und soll nun zukünftig als Thinktank dienen. Die 1912 gegründete Firma Jung ist Spezialist für moderne Gebäudetechnik wie etwa Schalter, Steckdosen oder Türsprechanlagen. 33 vielfältige Lösungsvorschläge sind entstanden, den ersten Platz konnte sich das Hannoveraner Büros NGA Nehse & Gerstein Architekten BDA sichern.

Der zweite Preis wurde gleich doppelt vergeben – an Feyyaz Berber und Timo Steinmann aus Köln sowie an das Studio Yonder – Architektur und Design aus Stuttgart. Einen Ankauf erhielt das Studio 2xK aus Münster und Burukerbarnikol aus Dresden. Alle Beiträge werden in der Ausstellung „Bluebox“ präsentiert, die im März im Architekturschaufenster zu sehen ist. -rw

Vernissage: Di, 12.3., 19 Uhr, bis 27.3. Architekturschaufenster, Karlsruhe

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