Ausstellungen im ZKM

Kunst & Design // Artikel vom 29.11.2021

Electric-Labyrinth (Foto: Felix Grünschloß)

Seit Mitte November flackern stroboskopische Lichter über die Fassade des ZKM-Kubus, der täglich zwischen 16 und 22 Uhr zu einer funkelnden Lichtskulptur wird.

ZKM-Chef Peter Weibel beschreibt ihn als einen abstrakten Christbaum. Die Skulptur stammt von dem baden-württembergischen Medienkunst-Pionier Walter Giers und ist noch bis zum 30.1. am Flackern. Im Sommer 2014 beging die Terrormiliz ISIS einen Genozid an der jesidischen Gemeinschaft im Nordirak, der von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde und wird. In einer bewegenden Ausstellung kommen Überlebende zu Wort und schaffen durch Fotos, Malereien und Erzählungen ein Bewusstsein für das Streben der JesidInnen nach Gerechtigkeit (bis 9.1., Museumsbalkon).

Eindrucksvolle Visualisierungen von Netzwerkdaten entstehen am Barabási-Lab in Boston, wo sich die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft auf die schönste Weise auflöst (bis 3.4., Lichthof 1+2). Derweil geht die Latour-Ausstellung „Critical Zones“ in die letzte Runde – bis zum 9.1. lädt die Gedankenausstellung noch zur Reflexion über die Lage der Erde und unseren Bezug dazu (Lichthof 1+2). Auch die ZKM-Sammlungsausstellung „Writing The History Of The Future“ läuft zum 9.1. aus (Lichthof 8+9). -fd

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