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Kunst & Design // Artikel vom 28.02.2015

Das Bambi und Karlsruhe – die Verbindung reicht bis 1948 zurück, als der Karlsruher Verleger Karl Fritz den Medienpreis stiftete.

Erst 1962/63 wurde er vom Burda-Verlag übernommen. Da seine Ursprünge in der Fächerstadt liegen, war eine Visualisierung durch die Majolika naheliegend. Else Bachs Rehkitz aus weißer Keramik von 1936 wurde zum Filmpreis-Symbol, seinen Namen trägt er davon abgeleitet. Zum 300. Stadtgeburtstag liefert der „Künstler des Augenblicks“, wie sich Enno Ilka Uhde gern selbst bezeichnet, eine Installation, bei der aus 300 Einzelbildern eine 120 Meter lange Zeitlinie entsteht, deren verbindendes Element das Bambi ist.

Der etwas kryptische Titel der Installation „9,4608e+9 – 17152015“ leitet sich von den Sekunden ab, die in den 300 Jahren Stadtgeschichte vergangen sind, „e ist eine konstruierte Einheit wie π“, verrät Martina Kistner-Bayne, die in der Majolika für den Kunst-Bereich zuständig ist. Die Präsentation des Gesamtkunstwerks, das nach dem Willen der Majolika durch den Verkauf der Einzelstelen breit gestreut wird, findet am 28.2. in der Atelier-Halle von Uhde in Graben-Neudorf statt. -ChG

Präsentation: Sa, 28.2., 14 Uhr, Atelier Halle, Eisenbahnstr. 11, Bruchsal

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