Bäm – mit Paukenschlag ins ZKM!

Kunst & Design // Artikel vom 17.12.2015

„Die Museumskommunikation am ZKM ist riesig stolz darauf, dieses Jahr für seine innovativen Konzepte im Bereich der Vermittlung mit dem Stober-Preis ausgezeichnet zu werden“, so Janine Burger, die Leiterin des Bereichs, der an der Schnittstelle zwischen dem Haus und den Besuchern operiert.

Mit dem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro, das am vergangenen Montag im ZKM übergeben wurde, wird die Finanzierung der Ausstattung inklusive Workshop-Angebot innerhalb eines Kreativlabors finanziert, das sich – vergleichbar dem Muskom-Raum in der Ausstellung „Moments“ – zwischen Exponaten in der „Exo-Evolution“ befindet. Bäm kann in diesem Zusammenhang vieles heißen: Die Aufforderung „Be A Maker“, „Be A Mediaartist“ oder „Bildung ändert Meinung“. Alles das und vieles mehr ist möglich im Bäm-Lab, das zu freiem Arbeiten innerhalb der Ausstellung einlädt.

Bis Mitte Februar werden aber auch in regelmäßigen Abständen Workshops angeboten: Wer noch ein cooles Weihnachtsgeschenk benötigt, kann es am 20.12. unter Anleitung selbst basteln: Ziel ist es, den flexibelsten Controller zu bauen (ab acht Jahre, 11-14 Uhr, fünf Euro Kinder/acht Euro Erwachsene). Am Tag der offenen Tür geht es um die Privatsphäre, wenn das Handy so eingepackt wird, dass es keine Signale mehr empfangen oder versenden kann (6.1., 11-18 Uhr).

Dass die Ausstellung und das Lab aufeinander reagieren (sollen), wird besonders bei „Bäm macht Exo-Musik“ deutlich. Denn der Sound der selbst spielenden Musikinstrumente, die im Lab entstehen, wird in die „Infosphäre“ gestreamt (9./10.1. und 27./28.2., 11-17 Uhr, ab 16 Jahre, 100 Euro). Am 16.1. geht’s dann um den menschlichen Körper und dessen Verbesserung. Hackteria ist aus der Schweiz zu Gast und erforscht ihn zusammen mit den Kids (11-13 oder 14-16 Uhr, sechs bis zehn Jahre, 15 Euro). Ende Januar ist das Bäm-Lab dann der Nanotechnologie auf der Spur und macht die kleinsten Partikel mit selbst gebauten Instrumenten wahrnehmbar (17./22.-24.1., Fr 13-18, Sa/So 11-18 Uhr, ab 16 Jahre, 182,- Euro).

Und zuletzt geht’s auffällig gewandet an die frische Luft: Nämlich mit der selbst gebauten Lichter-Jacke, die dann den staunenden Karlsruhern unter der Nase vorbeiradelt (13.+14.2., 10-17 Uhr; 14.2., 17-18 Uhr Night Ride, 98 und 150 Euro). –ChG

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