Barabási Lab

Kunst & Design // Artikel vom 20.02.2022

BarabásiLab – Albert-László Barabási, Alexander Gates, Alice Grishchenko, Qing Ke, Mauro Martino, Onur Varol

Wenn diese Pandemie eines Tages mal tatsächlich vorüber sein sollte, werden die Glaswürfel aus dem Barabási Lab zu historischen Sammlerobjekten.

Gleich zu Beginn von Corona forschte man in dem Bostoner Labor an wirksamen Medikamenten gegen das Virus. Zum Einsatz kam dabei die Spezialität des von Albert-László Barabási gegründeten Labors: die Visualisierung von Daten und Daten-Netzwerken. Die entsprechenden Schaubilder wurden in gläserne Würfel eingelasert – funkelnd wie ein Svarovski-Schwan.

Diese wissenschaftlichen Designobjekte sind nur ein Beispiel dafür, wie am Barabási Lab aus trockenen Daten faszinierende visuelle Werke entstehen. Menschliche Mobilität, genetische Beziehungen zwischen Krankheiten oder das biochemische Gleichgewicht von Geschmäckern im Mund sind weitere Gebiete, in denen die Netzwerkvisualisierung zu ästhetischen und wissenschaftlichen Ergebnissen zugleich geführt hat. -fd

bis 3.4., ZKM-Lichthof 1+2, Karlsruhe

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