Bella Figura

Kunst & Design // Artikel vom 04.04.2019

Figurative Kunst aus der Sammlung der ­Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW).

Ein großes Thema der abendländischen Kunst ist, natürlich, der Mensch. Die Auseinandersetzung mit seiner Darstellung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Kunst. Wer den Entwicklungen über die Jahrhunderte folgt, findet vielfältige Facetten und Vergleichsmöglichkeiten. Einen ambitionierten Ansatz wagt die Ausstellung der EnBW, die im April im Konzernsitz an der Durlacher Allee beginnt. Eine kleine Auswahl von Exponaten stellt spätgotische Skulpturen, Arbeiten der Klassischen Moderne und der Neuen Figuration aus Karlsruhe und Stuttgart gegenüber.

Das Spektrum reicht von Werken aus der Werkstatt Ivo Striegels bis zu solchen von Adolf Hölzel, Ida Kerkovius und Oskar Schlemmer sowie Horst Antes, Heinz Schanz und Dieter Krieg. Geschnitzte mittelalterliche Heiligenfiguren treffen HAP Grieshaber, Walter Stöhrer, Stephan Balkenhol. Wie passt das zusammen? Die ausgestellten Werke sind Teil der umfangreichen Sammlung der Oberschwäbischen Elektrizitätswerke (OEW), die aus über 700 Einzelwerken und diversen Werkgruppen besteht.

Die OEW ist ein Zusammenschluss von neun Landkreisen, die mit dem Land Baden-Württemberg die beiden Großaktionäre der EnBW stellen. Zusammen halten sie mehr als 90 Prozent der EnBW-Aktien. Nach dem Start der Ausstellung in Karlsruhe wird „Bella Figura“ in der EnBW City in Stuttgart, im Schloss Achberg und im Dominikanermuseum Rottweil zu sehen sein. -sk

Eröffnung: Do, 4.4., 18 Uhr, bis 23.5., EnBW, Karlsruhe, Eintritt frei; 27.5.-17.7., EnBW City, Stuttgart

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