Cerberus 2.0

Kunst & Design // Artikel vom 23.10.2020

Um in den Hades zu kommen, muss man erst einmal sterben.

Damit kein Unbefugter über die Grenze huscht, wacht der dreiköpfige Höllenhund Cerberus aufmerksam und furchteinflößend vor der Unterwelt. Und noch wichtiger: Er sorgt auch dafür, dass der Hades absolute Endstation ist und wirklich niemand mehr als Zombie in die Welt der Lebenden zurückkehrt. Seit Jahrtausenden fasziniert die Menschen dieser unerbittliche Wächter mit dem giftigen Schwanz und dem tödlichen Atem.

Vier KünstlerInnen zeigen ihre persönlichen Cerberus-Reflektionen in einer höllischen Ausstellung: Heike Zwirner mittels Ölgemälden und einem Video, für das Svenja Geissler die Regie übernahm, Vinita Schmitt mit einer Fotoserie und Miha Kozak mit Gemälden und Zeichnungen, die den Höllenhund zum Abstraktum machen. Ob er dadurch auch nur ein My harmloser wird? -fd

Eröffnung: Fr, 23.10., 20 Uhr, mit Livemusik von Adrian Habich, bis 15.11., Poly Galerie, Karlsruhe

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