Die Meister-Sammlerin

Kunst & Design // Artikel vom 12.05.2015

Durch Heirat mit Karl Friedrich von Baden kam Karoline Luise aus Darmstadt in die badische Residenzstadt, die sie mit ihrer Sammelleidenschaft nachhaltig prägte.

Ihr über 200 Gemälde umfassendes „Mahlerey-Cabinet“ legte den Grundstock der hochkarätigen Sammlung der Kunsthalle. Diese führt jetzt die in Karoline Luises Cabinet vereinten Kunstwerke, die von der Prächtigkeit und Qualität ihrer Sammelleidenschaft Zeugnis ablegen – darunter Arbeiten von Rembrandt, Chardin und Boucher – wieder zusammen.

Die Fürstin war aber nicht nur Kunst-, sondern auch Porzellan- und Naturaliensammlerin und stand in regem Kontakt mit Gelehrten, Künstlern und anderen Sammlern ihrer Zeit. Der europäische Gedanke, der in den Ausstellungen der Kunsthalle stets eine wichtige Rolle spielt, ist letztlich ihrem Umgang mit der eigenen Sammlung geschuldet.

In der Jungen Kunsthalle können die vielen Seiten der Markgräfin in „11x Karoline Luise“ erkundet werden. Wie immer mit vielen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden, um der damaligen Zeit nachzuspüren. -ChG

30.5.-6.9., Kunsthalle und Junge Kunsthalle, Karlsruhe

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