Die Schule von Kyiv

Kunst & Design // Artikel vom 01.10.2015

Kiew wird oft als die „Mutter aller russischen Städte“ bezeichnet.

Die größte Stadt der Ukraine ist wichtiger Bildungs- und Industriestandort. Logische Konsequenz daraus war 2012 die Gründung einer Biennale für zeitgenössische Kunst, die 2014 wegen des Krim-Einmarschs zunächst verschoben, dann abgesagt wurde – und jetzt doch stattfinden wird. „The School Of Kyiv“ richtet dezidiert den Blick auf die gegenwärtige Situation und will ausgehend von der Kunst den Dialog über das zeithistorisch-politische Geschehen anregen.

Daher findet die Biennale an verschiedenen Orten mit unterschiedlichen Schwerpunkten statt, wobei in Karlsruhe besonders die Position von Alexandra Exter betont wird. Die Ukrainerin steht stellvertretend für den lebhaften Austausch, der in den 1920er Jahren zwischen dem damaligen Russland und Deutschland gepflegt wurde und der derzeit einen regen Nachhall in der jungen Künstlerschaft erfährt. Ausstellungen, Filmscreenings, Multimedia-Experimente und Kooperationen mit Institutionen sollen auf verschiedenen Ebenen den Austausch ermöglichen. -ChG

Eröffnung: Do, 1.10., 19 Uhr, Badischer Kunstverein, Karlsruhe

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