Die Tür in der Gegenwartskunst

Kunst & Design // Artikel vom 02.10.2020

Kontaktsperren, der Rückzug ins eigene Heim und die Angst vor der Schmierinfektion auf der Klinke gaben der schon vor Corona geplanten Ausstellung zur Tür in der Kunst eine unerwartete neue Dimension hinzu.

Die Tür als omnipräsenter Gegenstand im Alltag ist so profan wie symbolisch aufgeladen. Sie kann Schutz und Ruhe bedeuten oder auch für Enge und Freiheitsentzug stehen. Sie lässt sich sperrangelweit oder auch nur einen Spalt weit öffnen und sendet verschiedenste Signale zwischen Gastfreundschaft und Grenzziehung. In zahllosen künstlerischen Werken, nicht nur in der Bildenden Kunst, wird sie seit Menschengedenken verhandelt.

Die Ausstellung in Bietigheim-Bissingen konzentriert sich auf Türreflektionen in der Gegenwartskunst und vereint 21 deutsche und internationale KünstlerInnen, darunter Thomas Demand, Patrick Hughes und Isabel Kreitz. Zu sehen sind Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, aber auch Graphic Novels, Skulpturen und Installationen. -fd

2.10.-24.1.21, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

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