Die Vergangenheit der Zukunft

Kunst & Design // Artikel vom 03.02.2022

Die Vergangenheit der Zukunft

Seit dem „Schwarzen Quadrat“ von Malewitsch ist viel geschehen.

Die konstruktiv-konkrete Kunst kennt nicht nur formelle Strenge, geometrische Stringenz und farbliche Reduktion. Sie hat auch verspielte, bunte Varianten hervorgebracht und sich um Elemente der kinetischen Kunst und Lichtkunst erweitert. Während sich manche Arbeiten tatsächlich bewegen, entsteht die Illusion von Bewegung bei den statischen Werken der Op-Art im Auge des Publikums selbst – durch geometrische Anordnungen und psycho-visuelle Effekte beginnt die Kunst, zu vibrieren und zu schwingen.

Das Museum Ettlingen zeigt konkrete und kinetische Kunst aus den Sammlungen von Emilia Suciu, die von 1997 bis 2015 ihre Galerie in Ettlingen betrieb, und dem ungarischen Sammlerpaar Szöllösi-Nagy-Nemes. Über 100 Gemälde, Leuchtobjekte und Plastiken von 70 internationalen KünstlerInnen sind zu sehen. -fd

Do, 3.2.-24.4.,Museum Ettlingen

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