Digital Imaginaries – Africas in Production

Kunst & Design // Artikel vom 17.11.2018

Das zweite „s“ im Titel ist kein Tippfehler.

Es gibt nicht das eine Afrika, sondern viele Vorstellungen davon, was dieser Kontinent war, ist und sein könnte – der postkoloniale Theoretiker Édouard Glissand sprach dabei von „technisch vermittelten Beziehungsgeflechten“. Heute sind es die digitalen Technologien, die Bilder von Afrika erzeugen und je nach Ort unterschiedlich aussehen lassen. Ein internationales Recherche- und Ausstellungsprojekt versucht in diesem Jahr, verschiedene „Digital Imagineries“ der Afrikas in deren lokalen Zusammenhängen aufzuspüren. Los ging es in Dakar (Senegal), die nächste Station hieß Johannesburg (Südafrika), nun folgt Karlsruhe.

In den zwei afrikanischen Städten arbeiteten Institutionen und Initiativen aus den drei Städten an vielschichtigen Programmen aus Workshops, Seminaren, Performances und Ausstellungen. Dabei kamen Künstler, Architekten, Hacker und Wissenschaftler zusammen, um zu überlegen, wie digitale Technologien die Zukunft Afrikas formen könnten. Im ZKM sind Videos, Fotografien, Skulpturen und Installationen von Künstlern aus Marokko, dem Senegal, Nigeria, Togo, Gabun, Kenia, Sambia, Simbabwe und Südafrika sowie aus der afrikanischen Diaspora in Frankreich, dem UK und den USA zu sehen. -fd

Sa, 17.11.-So, 31.3., ZKM-Lichthof 1+2 (1. OG), Eröffnung: Fr, 16.11., 19 Uhr, ZKM-Foyer, Karlsruhe

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