„Eunique“ als wichtigste Plattform für Angewandte Kunst und Design bestätigt

Kunst & Design // Artikel vom 19.05.2014

Die „Eunique“ hält ihren Level als richtungsweisende Plattform für hochwertige Designprodukte.

14.300 Besucher (2013: 13.500 Besucher) unter anderem aus Dänemark, Frankreich und der Schweiz konnten auf der sechsten Ausgabe vom 16. bis 18.5. verzeichnet werden. Dies bestätigt sich auch im Kaufverhalten: 60 Prozent (2013 knapp über 50 Prozent) kauften direkt auf der „Eunique“.

Die Messe ermöglicht Einblicke in die Entstehungsgeschichte der aufwändig produzierten Produkte und deren zugrundeliegenden künstlerischen Ansätze. Neben dem design-orientierten Stammpublikum ist die „Eunique“ auch zum Anziehungspunkt für Fachbesucher wie Innenarchitekten, Facheinzelhändler, Design-Dienstleister und Galeristen geworden. Hierbei interessierten sich die Besucher in diesem Jahr besonders für Schmuck und Gerät, Fashion, Taschen und Accessoires sowie Wohnaccessoires.

Die Sonderschau „Just Paper“ zeigte die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Materials Papier in den unterschiedlichsten Gebieten wie Schmuck, Teppiche, Tische, Gefäße oder Lampen. Großen Andrang gab es bei den Fashion Shows, bei denen Models Mode, Accessoires und Schmuck der Aussteller präsentierten. Auf großes Interesse stieß am Sonntag eine Präsentation von Drei-Sternekoch Juan Amador, der Speisen in Glaskreationen von „Eunique“-Aussteller Michael Schwarzmüller servierte. Die Kooperation von Amador und Schwarzmüller ist ein gutes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit zweier Gewerke der Angewandten Künste. Die Beherrschung des Handwerks, Kreativität und Innovation sind Elemente, die sich auch im Kontext der Gourmet-Küche finden.

Den „Eunique Award für Angewandte Kunst und Design“ gewann in diesem Jahr der Interior Designer Pierre Kracht. Er greift die traditionelle Technik des Strickens auf, nutzt jedoch sehr ungewöhnliche Materialien, wie beispielsweise handelsübliche PVC- oder Textilkabel, und lässt daraus Teppiche oder auch Lampenschirme entstehen. Die internationale Fach-Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen: „Die Arbeiten des Preisträgers überraschen durch den innovativen Umgang mit einer traditionellen Technik. Daraus entstehen Objekte in neuen Strukturen, von Ironie getragen.“ Die siebte „Eunique“ findet vom 8. bis 10.5. in der Messe Karlsruhe statt. -ps/pat

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