Expression, Figuration, Imagination

Kunst & Design // Artikel vom 24.08.2015

Der gebürtige Ostpreuße Manfred Garstka, der seit den frühen 70er Jahren im Odenwald lebt und arbeitet, wird in einer umfassenden Ausstellung gewürdigt.

Von seinen frühen Arbeiten, aus denen Pop Art und Neue Figuration sprechen, über die zunehmend expressiveren Werke späterer Jahre bis zu aktuellen Kunstwerken, bei denen eine Nachverdichtung und Mystifizierung des Themas stattfindet, spannt die Schau den Bogen. Außerdem werden die insgesamt 29 Kunstwerke Garstkas mit ebenso vielen Zeitgenossen aus der Sammlung Rastatt kontrastiert bzw. ergänzt und auf diese Weise im Kunstschaffen des 20. Jahrhunderts verortet.

So erhalten Garstkas virtuelle Räume der späteren Werkphase einen realen Konterpart beispielsweise in der kleinen Raumschichtung von Otto Herbert Hajek, seine expressiven Gemälde lassen Parallelen zu der Arbeit von Herbert Kitzel erkennen und spannend ist die Zusammenstellung obendrein, die ganz unterschiedliche Bildhauer, Maler und Grafiker quer durch die Stile und Gattungen zusammenführt. –ChG

bis 13.9., Städtische Galerie Fruchthalle, Rastatt

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