Festung Europa

Kunst & Design // Artikel vom 20.04.2015

Bereits zum dritten Mal realisiert Myriam Schahabian ein Kunstprojekt, in dem der Mobilitätsfaktor Nummer eins, das Auto, eine wichtige Rolle einnimmt.

In bewährter Weise kombiniert die in Karlsruhe geborene, bis 1981 in Teheran aufgewachsene und jetzt wieder in Karlsruhe lebende Künstlerin Vorgefundenes und selbst Geschaffenes zu einer multimedialen Installation. Darin setzt sie sich mit der „Festung Europa“ auseinander, geht der Frage auf den Grund, ob sich Europa tatsächlich gegenüber Drittstaaten abschottet – nicht zuletzt, um den eigenen Wohlstand zu sichern.

Die Arbeit steht in Zusammenhang mit dem Gedok-Projekt „Spuren. Suche. Begegnungen“, bei dem sich insgesamt 16 Karlsruher Künstlerinnen, fünf Musikerinnen und zwei Autorinnen mit Werken ihrer Vorgängerinnen an der Karlsruher Akademie und im lokalen Kunstschaffen auseinandersetzen. Anlässlich des Stadtgeburtstags blickt die Gedok mithilfe ihrer Mitglieder zurück zum Anfang des 20. Jahrhunderts und ermöglicht einen vielschichtigen Dialog über die Kunst. -ChG

bis 3.5., Orgelfabrik Durlach

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