Fritz Steisslinger & Lange Museumsnacht in Böblingen und Sindelfingen

Kunst & Design // Artikel vom 17.11.2018

364 Ölgemälde, 494 Aquarelle und Gouachen, 736 Zeichnungen, 127 erhaltene Skizzenbücher, 46 Druckgrafiken sowie etliche Plastiken.

Das muss man ihm erst einmal nachmachen. Von 1919 bis 1957 war der Böblinger Künstler Fritz Steisslinger tätig, zweifellos gehört er zu den bedeutendsten Malern des südwestdeutschen Raums und überzeugte in unterschiedlichen Stilen, vom Expressiven Realismus bis zum Impressionismus, von der Neuen Sachlichkeit bis zu eindringlichen Porträts, leuchtenden Ostseebildern und brasilianischen Ansichten. Seit 2014 zeigt die Städtische Galerie immer wieder Facetten seines vielfältigen Werks, diesmal „Blütenträume & Landschaftsidyllen“.

In der „Langen Nacht der Museen Böblingen-Sindelfingen“ reden Galerieleiterin Corinna Steimel und die rührige Nachlassverwalterin Frederica Steisslinger über sein Werk. Unter dem Motto „Eine Nacht, zwei Städte, 17 Räume“ gestalten die „Lange Nacht“ neben der Städtischen Galerie auch das Bauernkriegsmuseum und das Fleischermuseum, Stadtkirche und Künstlerhaus. Und natürlich der Nachbar Sindelfingen mit dem Schauwerk (eine Fotoausstellung und Werke von Sabrina Haunsperg) und der Galerie der Stadt mit „#Material 4.0“. Das Stadtmuseum eröffnet an dem Abend eine Ausstellung über den 30-jährigen Krieg, das Atelierhaus eine Werkschau zum 60. Geburtstag von Sabine Hunger: „Objets trouvés, objets perdus“. Webereimuseum, Chorherrenhaus und Martinskirche sind auch dabei. Und dazu gibt es natürlich fast überall Musik und Bewirtung. -gepa

Blütenträume & Landschaftsidyllen, bis 17.11.2019, Lange Nacht der Museen: Sa, 17.11., 19-24 Uhr, Eröffnung Sabine Hunger: 18.30 Uhr, Eröffnung 30-jähriger Krieg: 18 Uhr, Abb.:

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