Galerie Axel Demmer

Kunst & Design // Artikel vom 08.08.2022

Emil Wachter

„Saugt euch noch mal etwas aus den Fingern.“

Formulierte Axel Demmer Anfang Juli charmant die Bitte an uns, auf die Verlängerung der Emil-Wachter-Ausstellung hinzuweisen. Fast täglich bekäme der Karlsruher Galerist Anrufe mit der Nachfrage, ob man die Bilder auch noch im August sehen könne. Die Kundschaft reise aus Stuttgart, Pforzheim, Freiburg, Heidelberg und Mannheim an.

Okay, zu Emil Wachter: Abitur auf dem Karlsruher Bismarck-Gymnasium, Studium von Theologie und Philosophie, danach Malerei und Bildhauerei an der hiesigen Akademie, später dort selbst Hochschullehrer, vor zehn Jahren gestorben, im April wäre er 100 geworden.

Seine Arbeit: viele mythologische und biblische Motive, gerne Kritik an Gesellschaft und Zeitgeist, viele Werke in und an Kirchenbauten, u.a. Glasfenster in Mühlburg, Ettlingen und Baden-Baden (Autobahnkirche), gilt als der „deutsche Chagall“, liebte Vögel, malte zurückhaltend und vieldeutig. So viel zu den Fingern. Ab jetzt sprechen die Bilder, noch bis in den September. Parallel dazu zeigt Axel Demmer die Ausstellung „La mer“ im Café Segafredo mit Bildern von Raimund Vögtle. -fd

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