Galerientag Karlsruhe 2020

Kunst & Design // Artikel vom 18.01.2020

Jamie Isenstein, Jonathan Monk, blockbau, Anne-Sophie Oberkromer und Lisa Ertel – Stillleben #apfelundbirne (© the designers, the artists and Meyer Riegger)

Die INKA-Tipps zum „Galerientag“ am Sa, 18.1.

Galerie Klinger & Me: Stephanie Abben – „Früher war mehr Lametta“
Mit einem Work-in-Progress-Motiv zierte sie 2011 das Cover der INKA-„art“-Ausgabe #64.Jetzt präsentiert Südstadt-Galeristin Yvonne Hohner die Malerei der aus Düsseldorf stammenden Wahl-Karlsruherin Stephanie Abben unter dem Titel „Früher war mehr Lametta“ in einer Soloshow. Ihre vielfach ausgezeichnete Arbeit flirrt zwischen Expression, Landschaft und Collage, die sich immer wieder als Materie auf der Leinwand ergießt. Mit scharfem Blick für die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt findet Abben ihre Bildsujets dort, wo Zivilisation und Natur aufeinandertreffen – oder sie führt diese Konfrontation selbst herbei. -pat
Eröffnung: Fr, 17.1., 20 Uhr, bis 22.2.

Galerie Meyer Riegger: Stillleben #apfelundbirne
Stilleben mal anders ausgedeutet: Gezeigt werden Arbeiten von GaleriekünstlerInnen zusammen mit Objekten von in Karlsruhe ansässigen Designern. Anlässlich des „Galerientags“ werden die Besucher zu einer Suppe eingeladen. Unser Foto zeigt Arbeiten von Jamie Isenstein, Jonathan Monk, blockbau, Anne-Sophie Oberkromer und Lisa Ertel.
Eröffnung: Sa, 18.1., 15-20 Uhr, bis 8.2.

Theartape: Conrad – „My Charger is Your Charger“
Conrad (geb. 1992 in Wuppertal) mobilisiert für seine Ausstellung Textil, Bleiche und Tinte, um Möglichkeiten des Sich-Verbindens und daraus entstehende Abhängigkeiten zu materialisieren. Aus dem Zusammenwirken der Materialien entstehen Figuren, Ornamente und Wurzelwerk in kontrastreichen Farben. Die Kunst beginnt hier nicht erst durch das Auftragen von Farbe; seine materiellen Operationen fassen vielmehr schon die physisch-organische Genese des Textils und seine metaphorischen und gesellschaftlichen Bedingungen als Teil der künstlerischen Produktion. Conrad erweitert Malerei, indem er konstitutiv materielle, mediale und immaterielle Formate in seine künstlerische Praxis einspeist.
Eröffnung: Sa, 18.1., 15 Uhr

Galerie Spektrum: Ruudt Peters (Objekte) und Henk de Vroom (Malerei)

Galerie Rottloff: Herbert Zangs – „Von Willkür und Ordnung“
18.1.-28.2.

Neue Kunst Gallery – Michael Oess: Kunstrasen (Stencil & Paint)
17.1.-29.2.

Gallery Artpark: Objekte
16.1.-8.2.

Galerie Knecht und Burster: Axel Brandt – „Maler des Lichts“
18.1.-29.2.

Galerie Schrade: Klaus Fußmann – „Menschen und Landschaften“

Galerie Burster: Bram Braam – „Traces“
18.1.-18.4.

Gabriele Straub: Alles wird gut

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