Geschichte der Jahresgaben im BKV

Kunst & Design // Artikel vom 14.02.2019

Ein ganzes Jahr hat der Kunstverein sein 200. Jubiläum gefeiert und die Geschichte des Hauses und der Ausstellungen recherchiert. Jetzt fragt er sich, was alles zur Sprache kam und was noch unbeantwortet blieb.

Zum Beispiel die Geschichte der Jahresgaben, an denen man ganz besonders anschaulich die wechselnde Programmatik des Kunstvereins verfolgen kann. In einer Ausstellung werden jetzt fast alle noch vorhandenen Jahresgaben und Editionen von 1842 bis 2017 präsentiert, auch längst in Vergessenheit geratene und vergriffene, die wiederentdeckt oder von Mitgliedern zur Verfügung gestellt wurden. Bemerkenswert sind zum Beispiel die von Schloss Salem ausgeliehenen Mappen aus den Jahren 1904 bis 1919, u.a. die Grafik „Marabu“ von Friedrich Barth.

Die Ausstellung zeigt außerdem Werke aus dem frühen Kontext der Staatlichen Kunstakademie Karlsruhe, u.a. Arbeiten von Walter Conz und Hermann Kupferschmid und herausragende Arbeiten von Karl Hubbuch, Otto Piene und Wolf Vostell von 1970. Die Einordnung aller Arbeiten in die Ausstellungsgeschichte wird anhand von Plakaten, Katalogen und Schriftstücken visualisiert, zugleich wird das Prinzip der Jahresgaben kritisch untersucht. -gepa

bis 24.3., Badischer Kunstverein, Karlsruhe

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