HA Schult

Kunst & Design // Artikel vom 03.08.2015

Er ist das Enfant Terrible des Kunstgeschehens.

Etwas poltrig, nicht zu übersehen und immer für eine coole Kunst-Aktion gut. Einem breiteren Publikum bekannt wurde er durch seine „Trash People“, die Personifizierung des Schrotts, den die Konsumgesellschaft hinterlässt. In einem weiteren Werkkomplex setzt er sich mit der automobilen Welt auseinander.

Live lassen sich bis zum Ende von HA Schults neuerlicher Autofahrt seine performativen Qualitäten bei Ewald Schrade nachvollziehen, und dort sind auch die drei Werkkomplexe – der Schrott, die Biokinetik und die Automobilgesellschaft – in einer Querschnittsschau präsent.

Danach ziehen die Arbeiten von Reiner Seliger in die Galerie ein. Er arbeitet bevorzugt mit Kreide, Glas und Ziegel, schafft damit Wandobjekte und Skulpturen, die man zu gern anfassen möchte und mit denen er die Materialien in ihren Möglichkeiten auslotet. -ChG

Schult: bis 8.8., Seliger: Eröffnung: Sa, 12.9., 16 Uhr, bis 24.10., Galerie Schrade, Karlsruhe, auch Globale, ZKM

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