Hamstern Goldhamster Gold?

Kunst & Design // Artikel vom 14.12.2018

Wenn sogar Enten Taler horten, können Hamster auch Gold hamstern.

Oder? Die Antwort darauf gibt es in der neuen Ausstellung der zettzwo Produzentengalerie. Wo zunächst die Lust am Wortspiel im Vordergrund steht, darf die Freude am visuellen Fabulieren auch weiterschweifen. Zu bekannten Geizkragen wie Dagobert oder jenen bei Dickens und Molière besteht natürlich ein Unterschied zum Liebling der Kinderzimmer mit seiner natürlichen Neigung zur Vorratshaltung. Ganz anders auch das Horten als Begleiterscheinung des Leids der Kriegsgenerationen.

Die negative Konnotation des „Hamsterns“, die sich bis heute hält, stammt aus dieser Zeit. Pavel Miguel dagegen lässt seinen Hamster kräftig in einen Apfel beißen und gleich „goldig“ fündig werden. Eine Besonderheit ist auch der freischaffende Künstler und Dozent Tom Naumann als Gastaussteller. Die Folgeausstellung hat das Motto „Die fettigen Karotten“ mit Vernissage am Fr, 11.1., 19 Uhr (bis 2.2.). Und auch das Thema der Februarausstellung steht schon fest: Eröffnung von „Ecken und Kanten“ ist am Fr, 8.2. (Laufzeit bis 2.3.). -rw

Vernissage: Fr, 14.12., 19 Uhr, bis Sa, 5.1., Zettzwo Produzentengalerie, Karlsruhe

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