Heinz Pelz

Kunst & Design // Artikel vom 13.11.2018

Mit Heinz Pelz widmet sich die Ausstellung des Förderkreises der Städtischen Galerie Karlsruhe einem Künstler, der schon lange stilbildend arbeitet (auch als Fotograf), sich aber immer dem „großen Kunstbetrieb“ entzog.

Umso intensiver sind die Arbeiten von Pelz, der bei Kirkeby studierte. Gezeigt werden große und kleine Papierarbeiten, die sich dem Begriff „Malerei“ entziehen. Pelz bearbeitet sein Papier in mehreren Schritten, bearbeitet den Zeichengrund mit Matrizenpapieren und Öllack, verwischt wieder, greift dann mit Flex und Schleifer die Oberfläche an und „entdeckt“ dabei tiefere Strukturen und Elemente.

So entstehen Bilder mit großem Duktus und zahlreichen Feinheiten bei überraschender Farbigkeit. Dazu gibt es ein schönes Katalogbuch und Bilder von Pelz im Galerie-Shop, beides wohlfeil. Parallel läuft im Lichthof die aktuelle Sammlungspräsentation „Blickkontakt“, die das Porträt in unterschiedlichen Facetten beleuchtet; ein Teil des obersten Stocks ist dem „badischen Spitzweg“ Karl Weysser gewidmet. -hs

Dust and Trace, bis 3.3.2019; Blickkontakt, Gesichter einer Sammlung, bis 20.1.; Karl Weysser, bis Frühjahr 2019, Städtische Galerie Karlsruhe

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