Heinz Pelz

Kunst & Design // Artikel vom 20.10.2018

Zum neunten Mal präsentiert der Förderkreis der Städtischen Galerie Karlsruhe eine Werkschau eines ausgewählten Künstlers im Forum.

Seit 1996 unterstützt er die Arbeit des Museums ideell und materiell, etwa indem Ankäufe einzelner Kunstwerke finanziert und Beiträge zu Publikationen geleistet werden. Ein Schwerpunkt der fördernden Arbeit ist die Gestaltung von Studioausstellungen. Nach Präsentationen etwa von Arbeiten von Hiromi Akiyama, Harald Klingelhöller oder Meuser werden in diesem Jahr Werke von Heinz Pelz gezeigt. Der in Karlsruhe lebende und (an der Akademie) lehrende Künstler hat sich vor rund zehn Jahren entschieden, nur noch auf Papier zu arbeiten. Dennoch sind seine neuen Werke keine typischen Zeichnungen.

Jedes Bild ist vielschichtig aufgebaut und entsteht in zahlreichen Arbeitsschritten unter Einsatz unterschiedlicher Materialien, Malmittel, Techniken und Werkzeuge. Pelz’ Ziel dabei ist es nicht, ein Ergebnis möglichst präzise abzubilden. Im Gegenteil, er will, dass seine Bilder überraschen. Im Lichthof läuft die aktuelle Sammlungspräsentation „Blickkontakt“, die das Porträt in unterschiedlichen Facetten beleuchtet; ein Teil des OG ist dem „badischen Spitzweg“ Karl Weysser gewidmet. Beide Ausstellungen werden von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet. Zum Vormerken außerdem: Im November sind die „ARD Hörspieltage“ zu Gast mit „Crisis in Art 1918/2018“, einem Hörstück von Schwarzwaldlabor für Turntable, Gitarre, Klavier und Electronics. -sk

Dust And Trace, 21.10. bis 3.3.2019, Blickkontakt, Gesichter einer Sammlung: bis 20.1.2019, Mit Karl Weysser unterwegs: bis Frühjahr 2019, Crisis in Art 1918/2018 – Hörstück von Schwarzwaldlabor für Turntable, Gitarre, Klavier und Electronics: Fr, 9.11., 19 Uhr, Städtische Galerie Karlsruhe

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