Herman de Vries

Kunst & Design // Artikel vom 25.11.2016

Seit über 60 Jahren verfolgt der 1931 geborene Künstler ein beeindruckend eigenständiges Oeuvre, das Naturprozesse und Philosophie, Kunst und Leben vereint.

Er zählte zur Zero-Bewegung und arbeitet mit seinen bevorzugten Materialien „Stein, Erde, Holz“ viel auch im öffentlichen Raum, 2015 gestaltete er den niederländischen Pavillon der „Biennale“ in Venedig. Seine Inspirationen bezieht der ehemalige Landschaftsgärtner aus der Natur, seine „Fundstücke“ bringt er stets in eine serielle Ordnung, die eine große poetische Wirkung entfaltet.

Führungen gibt’s am So, 4.12., 14.30 Uhr und So, 18.12., 11.30 Uhr, für Kinder von acht bis elf Jahren findet zudem der Workshop „Vriesische Haikus“ (18.12., 14.30-17.30 Uhr) statt. In der Studioausstellung werden parallel „Netzwerke“ von Hans-Christian Brix gezeigt. Seine mikro- oder makrokosmischen „grafischen Gespinste“ aus Tusche und Klebstoff-Fäden kann man als Metapher für die vernetzte Gesellschaft lesen. -ChG/rw

Herman De Vries: bis 8.1.2017, Brix: Eröffnung Fr, 25.11., 19 Uhr, bis 12.3.2017, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen

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