Hiroyuki Masuyama

Kunst & Design // Artikel vom 15.07.2020

Storm, Foto: Hiroyuki Masuyama

Das Museum in der Ortenau verlängert die Ausstellung von Hiroyuki Masuyama.

Bis zum 13.9. erstrahlen dessen Fotografien noch in Leuchtkästen von teils monumentaler Größe. Die Wirkung dieser Präsentationsform variiert von ruhig und meditativ bis aufwühlend. Masuyama richtet sein Auge mikroskopisch auf die feinsten Details, einer Wiese etwa, um dann wieder zum übergeordneten Blick aufs große Ganze zu wechseln, wenn er den Sternenhimmel zu fassen versucht. Ein besonderes Projekt ist seine Aneignung der Landschaftsbilder von Caspar David Friedrich und William Turner.

Hierfür sucht Masuyama die Originalschauplätze der romantisch aufgeladenen Motive auf, nimmt sie mit der Kamera unter die Lupe und setzt die zahlreichen Fotografien mosaikartig zu scheinbaren Kopien der Originale zusammen. Zeit, Raum und Größe kommen ins Wanken. Hiroyuki Masuyama studierte Malerei in Tokio, Bildhauerei in Düsseldorf sowie Fotografie und Film in Köln. -fd

bis 13.9., Städtische Galerie Offenburg

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Was ist die Summe aus 3 und 8?

WEITERE KUNST & DESIGN-ARTIKEL



Kunst & Design // Tagestipp vom 01.08.2020

Auch Karlsruher Museumsnacht „Kamuna“ ist als Großveranstaltung von den Eindämmungsmaßnahmen der Covid-19-Pandemie betroffen.





Kunst & Design // Tagestipp vom 15.07.2020

Zwischen „Charleston & Gleichschritt“ tapste Karlsruhe zwischen 1918 und ’33 wie ganz Deutschland in Widersprüchen gefangen umher.





Kunst & Design // Tagestipp vom 15.07.2020

Zum 22. Mal präsentiert der Naturfotowettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ die Highlights aus rund 17.000 Bildern, die passionierte Naturfotografen aus aller Welt einreichten.