In Ekstase

Kunst & Design // Artikel vom 24.06.2018

Wilhelm Geyer, Tryptichon Ehe, 1929

Die Städtische Galerie Böblingen zeigt anlässlich des 50. Todesjahres des Malers Wilhelm Geyer eine beachtenswerte Retrospektive des 1900 in Ulm geborenen Künstlers, der eine ganze Generation von Malern beeinflusste.

Mit seiner Art des „expressiven Realismus“, der deutlich noch von der zeichnerischen Gegenständlichkeit profitierte, prägte Geyer eine Vielzahl von Zeitgenossen, auch vor allem von Kollegen, die nicht wie er religiös beeinflusst waren. Geyer war auch Mitbegründer der Stuttgarter Neuen Sezession und mit den Geschwistern Scholl (Stichwort: Weiße Rose) eng befreundet, was dem Maler um ein Haar das Leben gekostet hätte. Sein „Kirchenjahr-Altar“ von 1925/26 ist eines seiner Schlüsselwerke, war Auslöser für eine eigene Kunstrichtung und ist ein Hauptwerk der Sammlung (und Ausstellung) der Böblinger Städtischen Galerie. -hs

ab 24.6., bis 7.10., Städtische Galerie Böblingen, Mi-Fr 15-18 Uhr, Sa 13-18 Uhr, So+Fei 11-17 Uhr

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