Isis – Mithras – Christus

Kunst & Design // Artikel vom 03.05.2014

Von Kulten und Religionen im Römischen Reich erzählt die Ausstellung „Isis – Mithras – Christus“.

Und während alle Augen auf Konstanz gerichtet sind, wo jetzt mit der vom Landesmuseum kuratierten Schau zum Konstanzer Konzil der fulminante Auftakt zu einem insgesamt fünfjährigen Jubiläum gelegt wird, geht die Ausstellung im Schloss ihrem Ende entgegen. Die drei selbstbewusst nebeneinander sich behauptenden Gottheiten wurden im Laufe der Expansion des Römischen Reiches durch einen Götterreigen ergänzt.

Welche Stellung Religionen und Kulte, darunter das junge, expandierende Christentum, im Römischen Reich hatten, davon erzählt mit hochkarätigen, spektakulären Leihgaben die Karlsruher Schau. – Textete die EAV in „Ba-Ba-Banküberfall“ „...das Böse ist immer und überall“, setzt Simone Demandt diese Tatsache in Fotografien um.

Welche Straftat mit ihren „Instrumenta sceleris“, den Tatwerkzeugen, jeweils begangen wurde, kann sich der Betrachter aber nur ausmalen, denn die in den Asservatenkammern lagernden Objekte des Bösen gehören zum Teil zu noch laufenden Strafverfahren. Unter dem Titel „Mit Herz und Hand fürs Vaterland“ ist dann ab Mitte Mai Propaganda-Keramik aus der Zeit des 1. Weltkriegs im Staatstheater zu sehen. -ChG

Imperium der Götter: bis 18.5., Landesmuseum im Schloss; Instrumenta sceleris: bis 17.8., Museum beim Markt; Mit Herz und Hand: 8.-25.5., Staatstheater Karlsruhe

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