Johann Gottfried Tulla

Kunst & Design // Artikel vom 22.10.2015

Auch Rastatt, wie so viele Städte hier, kennt Tulla als Namensgeber für Straßen, Hallen und Gymnasien.

Und natürlich als den „Rheinbegradiger“. Doch das ist nicht die einzige Leistung des Gelehrten: Die Menschen seiner Zeit sahen in ihm einen Erbauer von Straßen und Brücken im Großherzogtum Baden, und als einer der Wegbereiter der Karlsruher Universität verkehrte Tulla im Umfeld von Weinbrenner, Drais und Jung-Stilling.

Während er sich in Paris aufhielt, um Kurse an der Ecole Polytechnique zu besuchen, wurde Frankreich neu vermessen und über die Einführungen des Meters diskutiert – Tulla war also mittendrin im Kreise der Gelehrten, und das auch aktiv: „...und ich auch gerne etwas zur Belehrung anderer beytrage“, dieses Zitat gibt der aktuellen Rastatter Sonderausstellung über das Leben des Wasserbauingenieurs und Visionärs ihren Namen.

Im Rahmenprogramm: „Das Experiment mit der Luftpumpe“ über Kunst und Wissenschaft um 1750 und die Frage, was die Begradigung der Murg mit Malerei zu tun hat (Dr. Dorothee Höfert, Fr, 23.10., 19 Uhr, Bibliothekssaal der Historischen Bibliothek Rastatt). -bes

bis 28.2.2016, Stadtmuseum Rastatt

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